Süd- und Nordkorea diskutieren erneut über die Lohnauszahlung für nordkoreanische Arbeiter im Industriepark Kaesong.
Vertreter des südkoreanischen Managementkomitees und der zuständigen Behörde Nordkoreas würden heute über Formulierungen einer von Nordkorea geforderten schriftlichen Zusicherung der nachträglichen Zahlung sprechen, teilte das südkoreanische Vereinigungsministerium mit.
Der Norden hatte südkoreanische Unternehmen aufgefordert, eine spätere Erstattung der Differenz zu dem von ihm festgesetzten höheren Lohn schriftlich zuzusichern.
Die erste Besprechung zwischen beiden Seiten am Freitag ging ohne greifbares Ergebnis zu Ende.
Das Vereinigungsministerium will unterdessen gegen 18 Unternehmen, die entgegen der Anweisung der Regierung die März-Löhne an Nordkorea gezahlt haben, erforderliche Maßnahmen treffen. Nachdem der Norden einseitig den Mindestlohn auf 74 Dollar angehoben hatte, hatte der Süden die Unternehmen aufgefordert, keine Löhne auszuzahlen, solange keine Einigung zwischen beiden Seiten vorliegt.
Vertreter der Unternehmen in Kaesong wollen am Dienstag zu einer Krisensitzung zusammenkommen, sollten beide Koreas bis heute keine Einigung erzielt haben.