Das innerkoreanische Handelsvolumen ist im vergangenen Jahr trotz der Sanktionen Südkoreas gegen Nordkorea auf ein Rekordhoch gestiegen.
Nach Angaben des Seouler Vereinigungsministeriums betrug das Handelsvolumen 2,34 Milliarden Dollar. Damit wurde ein deutlicher Zuwachs von 106,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.
Die Einfuhren wuchsen um 96,1 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Die Ausfuhren lagen bei 1,13 Milliarden Dollar, das war 118,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Als Grund wird die Normalisierung des 2013 eingestellten Betriebs des innerkoreanischen Industrieparks Kaesong genannt. Der Umfang des Handels über die Zone stieg letztes Jahr um 106,5 Prozent auf 2,33 Milliarden Dollar. Das entspricht 99,8 Prozent des gesamten Handelsumfangs zwischen beiden Koreas.