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Nordkorea verhinderte offenbar mit Fernbleiben von Verhandlungen gemeinsame Erklärung bei Sechser-Gesprächen
Write: 2003-09-06 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die letzte Woche in Peking stattgefundenen Sechser-Gespräche über den Nuklearstreit mit Nordkorea sind offenbar ohne gemeinsame Erklärung zu Ende gegangen, weil Nordkoreas Unterhändler nicht mehr zu den letzten Verhandlungen erschienen waren. Die japanische Tageszeitung „Tokyo Shimbun“ schrieb in ihrer Samstagsausgabe unter Berufung auf gut informierte Kreise weiter, dass die zum Abschluss der Gespräche veröffentlichte Erklärung des Vorsitzenden wahrscheinlich vom Gastgeber China nach Belieben verfasst worden sei. Vertreter der beiden Koreas, der USA, Chinas, Russlands und Japans waren vom 27. bis 29. August in der chinesischen Hauptstadt zu Gesprächen über den Atomstreit zusammengekommen. Die Unterhändler hätten sich in den drei Tagen zweimal getroffen, um über den Wortlaut einer gemeinsamen Erklärung zu beraten. Nordkoreas Delegation sei zu dem ersten Treffen erschienen, habe den Verhandlungsraum aber schon bald wieder verlassen, da offenbar keine Anweisungen der Regierung aus Pjöngjang vorlagen. Zur zweiten Runde seien die nordkoreanischen Unterhändler dann nicht mehr erschienen. In der abschließenden Erklärung des Vorsitzenden hieß es daher lediglich, dass sich die Teilnehmer auf eine Folgerunde der Sechser-Gespräche geeinigt hätten. Experten sind seit dem Abschluss der ersten Runde der Sechser-Gespräche uneins, ob die Gespräche ein Erfolg waren oder nicht.
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