Die südkoreanische Regierung will die Förderung des privaten Austausches vom Vorgehen gegen Provokationen Nordkoreas trennen.
Der Sprecher des Vereinigungsministeriums Lim Byung-chul sagte, Seoul werde unverändert daran festhalten, entschlossen gegen Nordkoreas Drohungen sowie ungerechte Forderungen vorzugehen.
Der Austausch auf privater Ebene zur Wiederherstellung der nationalen Homogenität werde jedoch weiterhin gefördert. Die Regierung wolle gemäß der Ziele und Prinzipien ihrer Politik gegenüber Nordkorea vorgehen, so dass der private Austausch zur Entwicklung der innerkoreanischen Beziehungen beitrage, hieß es.
Der Ministeriumssprecher ergänzte, die Regierungsposition zu den Sanktionen vom 24. Mai gegen Nordkorea, die nach der Versenkung der Korvette Cheonan verhängt wurden, bleibe unverändert.