Ein Schiedsverfahren zwischen der südkoreanischen Regierung und Lone Star, einem US-amerikanischen Private Equity Fonds, beginnt in den USA.
Das Internationale Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID), eine der Weltbankgruppe angehörende Schiedsinstitution, eröffnet am Freitag in Washington die erste Verhandlung.
Die Verhandlung bis 24. Mai wird gemäß der Einigung der Streitparteien unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.
Lone Star behauptet, wegen der verzögerten Genehmigung der Veräußerung seines Mehrheitsanteils an der Korea Exchange Bank (KEB) und der ungerechten Besteuerung durch die südkoreanische Regierung 4,6 Milliarden Dollar Schaden erlitten zu haben. Das Unternehmen beantragte im November 2012 beim ICSID eine Schlichtung.