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Sport

Russischer Experte traut Nordkorea Entwicklung von Langstreckenraketen nicht zu

Write: 2003-09-10 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Ein russischer Politikforscher hält die Sorgen über Medienberichte, wonach Nordkorea die Entwicklung ballistischer Langstrecken-Raketen mit einer Reichweite von 3.000 bis 4.000 Kilometern abgeschlossen habe, für grundlos. Der Chefforscher im russischen Institut für politische Fragen, Wladimir Dvorkin, begründete seine Einschätzung damit, dass Nordkorea nicht über ausreichende Kapazitäten für solche Tests verfüge. Für die Entwicklung solcher Raketen seien zahlreiche Tests notwendig. Diese Erfahrung hätten auch die frühere Sowjetunion und die USA gemacht, erklärte der Forscher. Die Entwicklung einer Rakete mit einer Reichweite von bis zu 4.000 Kilometern bedeutete, dass Nordkorea neben US-Militärbasen auf der japanischen Insel Okinawa, auch den Standort Guam angreifen könnte. Bei einer Parade zum nationalen Gründungstag am 9. September hatte Nordkorea jedoch entgegen den Erwartungen keine neuen Langstrecken-Raketen gezeigt.

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