Süd- und Nordkorea wollen ihre Ausgrabungen am Standort eines Königspalastes im nordkoreanischen Kaesong fortsetzen.
Eine elfköpfige Delegation des beteiligten südkoreanischen Historikerverbandes wird am heutigen Montag nach Kaesong fahren. Sie wird mit nordkoreanischen Fachkräften über den Termin für Arbeiten zur Freilegung von Manwoldae, einem Palast aus der Goryeo-Dynastie, diskutieren.
Die Ausgrabungsarbeiten werden am Mittwoch aufgenommen. Bis 30. November wollen Experten aus beiden Koreas Ausgrabungen vornehmen und forschen. Zugleich werden bereits freigelegte Flächen in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt und mit Erde bedeckt.
Das Projekt begann 2007, bis 2010 wurden vier Mal Ausgrabungsarbeiten vorgenommen. Unmittelbar nach dem Tod von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-il wurden die Arbeiten für 29 Monate unterbrochen. Im vergangenen Juli wurden sie wieder aufgenommen.