Gemeinsame Feiern des 15. Jubiläums der Gemeinsamen Erklärung vom 15. Juni durch private Organisationen Süd- und Nordkoreas sind de facto abgesagt worden.
Das zuständige Organisationskomitee des Südens teilte mit, dass die in Nordkorea zuständige Stelle in einem vom 1. Juni datierten Schreiben vorgeschlagen habe, Feierlichkeiten zum Jubiläum der innerkoreanischen Erklärung in Pjöngjang und Seoul getrennt zu veranstalten.
Die südkoreanische Regierung wurde kritisiert, dass sie die gemeinsame Feier nur dann erlauben wolle, sollte diese auf reiner gesellschaftlicher und kultureller Ebene stattfinden. Der Süden habe sich jedoch bisher nicht zu einer eventuellen Veranstaltung der Zeremonie in Seoul geäußert.
Solange sich die Position der südkoreanischen Regierung nicht ändere, würden Arbeitskontakte keine Früchte tragen können, hieß es weiter.
Das südkoreanische Komitee hatte am 26. Mai der nordkoreanischen Seite Arbeitsgespräche über gemeinsame Veranstaltungen vorgeschlagen.