Nordkorea will wegen der Mers-Gefahr Südkoreanern, die den Nahen Osten oder eine von Mers betroffene Region besucht haben, den Zugang zum Industriepark Kaesong verwehren.
Die nordkoreanische Behörde für die Entwicklung von Sonderzonen habe letzte Woche eine entsprechende Mitteilung geschickt, sagte der Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums, Lim Byeong-cheol, vor der Presse.
Die Behörde habe gefordert, dass südkoreanische Mitarbeiter Vorsorgemaßnahmen treffen und Materialien über die Ausbreitung von Mers und Vorbeugungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt würden.
Da der Norden wegen Mers sehr vorsichtig sei, wolle die südkoreanische Regierung die Situation mit Aufmerksamkeit verfolgen, damit die Produktion in Kaesong nicht durch Mers beeinträchtigt werde.
Bisher sei weder ein Mers-Infizierter noch ein -Verdächtiger unter den nordkoreanischen Arbeitern in Kaesong gemeldet worden. Keinem südkoreanischen Mitarbeiter sei wegen Mers der Zutritt verweigert worden, hieß es weiter.