Nach Einschätzung von Finanzminister Choi Kyung-hwan hat nicht zuletzt die Mers-Krise neue Konjunkturmaßnahmen erforderlich gemacht.
Es könne nicht geleugnet werden, dass die Volkswirtschaft durch Mers beeinträchtigt werde, sagte Choi am Montag vor dem parlamentarischen Ausschuss für Strategie und Finanzen.
Bezüglich eines Nachtragshaushalts hieß es, dass er die Auswirkungen der Infektionskrankheit bis Ende Juni beobachten und danach eine Entscheidung treffen wolle. Sollte die Mers-Krise andauern und sich sogar zuspitzen, müsse ein Nachtragshaushalt in großem Umfang beschlossen werden. Auch Maßnahmen wegen der Dürre würden darin berücksichtigt, sagte er.
Choi sprach sich zudem gegen Steuererhöhungen aus. Höhere Steuern könnten in der aktuellen Situation die Wirtschaft zusätzlich belasten, hieß es.
Zur Wachstumsrate in diesem Jahr sagte er, eine Kalkulation mit einem Wachstum im niedrigen Drei-Prozent-Bereich sei vernünftig.