Die Regierung erwägt Konjunkturmaßnahmen auf einem angemessenen Niveau einschließlich eines Nachtragshaushalts.
Das sagte Finanzminister Choi Kyung-hwan bei der Regierungsbefragung vor dem Parlament. Die wirtschaftlichen Folgen des Mers-Ausbruchs würden gründlich analysiert. Die Mers-Krise habe bereits beträchtliche Einflüsse auf die Wirtschaft ausgeübt.
Choi sagte weiter, dass dieses Jahr mit weniger Steuereinnahmen als geplant gerechnet werde. Die Lage sei jedoch verglichen mit dem vergangenen Jahr besser. Letztes Jahr betrug der Fehlbetrag 10,9 Billionen Won oder 9,9 Milliarden Dollar.
Bezüglich der privaten Verschuldung hieß es, dass der Umfang noch kontrollierbar sei. Nach gründlichen Überlegungen würden Maßnahmen bekannt gegeben.
Choi äußerte sich zudem erneut negativ zu einer Anhebung der Körperschaftssteuer. Ein Nachtragshaushalt zur Konjunkturbelebung einerseits und eine Steueranhebung andererseits würden bedeuten, auf das Gaspedal und die Bremse gleichzeitig zu treten.