Nach der Unterzeichnung des Vertrags für die Gründung der Asiatischen Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) am Montag wird eine harte Konkurrenz unter den beteiligten Ländern um wichtige Posten erwartet.
Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass ein Chinese den Posten des Vorsitzenden übernehmen wird. Denn China ist größter Beitragszahler und die neue Institution wird in Peking ihren Sitz haben.
Größte Aufmerksamkeit richtet sich auf die Zusammensetzung des Vorstands, der eine Vollmacht der Generalversammlung erteilt bekommen und einsetzen darf. Bezüglich einer möglichen Wahl eines Koreaners in das Gremium sagte Finanzminister Choi Kyung-hwan am Montag, Südkorea sollte mit einigen kleinen Beitragszahlern kooperieren und sich mindestens fünf Prozent der Anteile sichern. Das Land habe mit einigen Ländern konkrete Einigungen erzielt.
Choi fügte hinzu, es sei selbstverständlich, dass Südkorea sich um den Posten eines Vizechefs bemühe.