Die Seouler Regierung sieht nur einen begrenzten Einfluss der griechischen Schuldenkrise auf den südkoreanischen Finanzmarkt.
Die Regierung veranstaltete am Vormittag eine gemeinsame Sitzung der relevanten Behörden und überprüfte die Situation am Finanzmarkt.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums sagte, die Mehrheit habe prognostiziert, dass Griechenland seine Rate an den IWF nicht fristgerecht an den Internationalen Währungsfonds IWF werde zurückzahlen können. Der Einfluss der Griechenland-Krise auf Südkorea sei zurzeit nur begrenzt. Daher wären konkrete Maßnahmen der Regierung verfrüht.
Die Regierung veranstaltet seit Montag täglich eine Sitzung unter Beteiligung der zuständigen Mitarbeiter des Finanzministeriums, der Zentralbank sowie der Finanzaufsicht, um die Bewegungen am Finanzmarkt aufmerksam zu verfolgen.
Nach Ansicht der Experten ist die Möglichkeit gering, dass es wegen der Griechenland-Krise zu einem Kapitalabfluss aus Südkorea kommt. Als Grund dafür wurden unter anderem das geringe Handelsvolumen zwischen beiden Ländern und die solide Finanzlage Südkoreas genannt.