Nordkorea betrachtet die Sanktionen Seouls gegen Pjöngjang nicht als Gegenstand innerkoreanischer Gespräche.
Diese Position bekräftigte der Norden erneut. Anlass war eine Äußerung des südkoreanischen Vereinigungsministers, Hong Yong-pyo. Er hatte am 25. Juni gesagt, dass Süd- und Nordkorea über Anliegen beider Seiten, darunter die Maßnahmen vom 24. Mai 2010, offen diskutieren könnten, sollte ein innerkoreanischer Dialog zustande kommen.
Die nordkoreanische Propaganda-Webseite Uriminzokkiri betonte, es sei eine Heuchelei, dass Südkorea von innerkoreanischen Gesprächen spreche, während es an den Strafmaßnahmen gegen Nordkorea festhalte.
Dass jetzt kein innerkoreanischer Dialog verwirklicht werden könne, liege daran, dass die südkoreanische Regierung Intrigen für eine Konfrontation von Angehörigen derselben Nation fortsetze, wie die Maßnahmen vom 24. Mai.