Der Exportrückgang Südkoreas im laufenden Jahr wird eher auf den Konjunkturabschwung auf wichtigen Absatzmärkten als die verminderte Wettbewerbsfähigkeit einheimischer Unternehmen zurückgeführt.
Das geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Bericht des Instituts für Internationalen Handel des Koreanischen Handelsverbandes hervor.
Allein hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit sei im ersten Quartal die Möglichkeit groß gewesen, dass die Ausfuhren nach China, Japan und in die Europäische Union zunähmen. Jedoch sei wegen der schwachen Nachfrage vor Ort der Export zurückgegangen.
In die USA sei trotz der schwachen Nachfrage dank der großen Wettbewerbsfähigkeit koreanischer Unternehmen mehr exportiert worden, hieß es.
Zugleich wurde jedoch auf die gesunkene Wettbewerbsfähigkeit bei einigen Produkten hingewiesen. In China hätten Mobiltelefone, Displays und Stahlprodukte an Wettbewerbsfähigkeit verloren, in den USA Mobiltelefone und in Japan Stahl- und Ölprodukte.