Nach der Ablehnung der Sparforderungen der Gläubiger durch Griechenland hat die Koreanische Zentralbank eine Dringlichkeitssitzung einberufen.
Auf der Sitzung am Montagmorgen wurden mögliche Folgen des Ergebnisses des Referendums in Griechenland für die Finanzmärkte im In- und Ausland überprüft.
Das Team für geldpolitische und finanzielle Maßnahmen beschloss, angesichts der gestiegenen Gefahr eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone eine mögliche Zunahme von Schwankungen am Devisen- und Anleihenmarkt aufmerksam zu verfolgen.
Die Notenbank will jedoch keine besondere Maßnahmen treffen, sondern die Situation am Markt kontinuierlich beobachten. Grund ist, dass sich der Kurssturz am Aktienmarkt nach Handelsstart langsam abschwächt und der Devisen- und Anleihemarkt sich verhältnismäßig stabil zeigen.
Da die Schwankungen an den globalen Finanzmärkten jedoch im Zuge der Griechenland-Krise zunehmen können und auch der einheimische Finanzmarkt davon erschüttert werden könnte, will die Notenbank in Kooperation mit der Regierung Maßnahmen zur Marktstabilisierung treffen, sollte dies notwendig sein.