Nach Ansicht der südkoreanischen Regierung können nach der Ablehnung der Sparvorgaben durch Griechenland neben dem globalen Finanzmarkt auch am einheimischen Finanzmarkt die Schwankungen zunehmen.
Das Finanzministerium, die Finanzdienstekommission, die Notenbank und die Finanzaufsicht diskutierten über mögliche Folgen des Ergebnisses des Referendums in Griechenland für den koreanischen Finanzmarkt.
Der stellvertretende Finanzminister Joo Hyung-hwan sagte, dass die Situation sich jederzeit entgegen den allgemeinen Erwartungen des Marktes entwickeln könne, da die Griechenland-Krise auch mit politischen Problemen verknüpft sei. Man müsse auf lange Sicht auf Änderungen der Marktlage reagieren.
Er fügte hinzu, man müsse die Möglichkeit des Übergreifens der Griechenland-Krise auf andere Länder und auch die Gefahr beachten, dass verbunden mit einer Zinsanhebung in den USA Unsicherheit auf den Weltmarkt getragen werde.
Die Regierung teilte mit, Auswirkungen von Risikofaktoren wie die Griechenland-Krise auf den Devisen- und Finanzmarkt zu prüfen und auch Maßnahmen für die Realwirtschaft zu treffen.