Die Regierung hat ihren Plan für die Verteilung der 700-MHz-Frequenzen de facto festgelegt.
Dabei geht es um die Frequenzbänder im Bereich von 698 bis 806 MHz, das die terrestrischen Sender im Zuge der Umstellung auf den digitalen Sendebetrieb zurückgegeben haben.
Der stellvertretende Wissenschaftsminister Choi Jae-yu teilte am Montag vor dem parlamentarischen Unterausschuss für Frequenzpolitik mit, fünf Kanäle in diesem Frequenzband für das terrestrische UHD (Ultra High Definition)-Fernsehen zuzuweisen.
KBS 1TV und 2TV, MBC, SBS sowie EBS werden je einen Kanal erhalten. Damit kann Südkorea weltweit erstmals das terrestrische UHD-Fernsehen einführen.
Den terrestrischen Sendern wurden insgesamt 30 MHz und den Mobilfunkbetreibern 40 MHz zur Verfügung gestellt.
Der Verteilungsplan wird nach einer weiteren Diskussion vor dem Parlament diese Woche dem zuständigen Prüfungsausschuss des Büros zur Koordinierung der Staatspolitik zur Beschließung vorgelegt.