Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften haben sich nicht über den Mindestlohn einigen können.
Trotz Verhandlungen bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch konnten die Teilnehmer des elften Treffens des Mindestlohnausschusses keine Einigung erzielen.
Vertreter der Regierung hatten einen Mindestlohn zwischen 5.940 und 6.120 Won vorgeschlagen. Das wäre ein Plus zwischen 6,5 und 9,7 Prozent verglichen mit letztem Jahr.
Arbeitnehmervertreter hatten den Sitzungssaal schließlich aus Protest gegen das Angebot verlassen. Sie hatten einen Mindestlohn in Höhe von 8.100 Won vorgeschlagen und damit ihre ursprüngliche Forderung um 1.900 Won gekürzt. Die Unternehmensvertreter hatten 5.715 Won angeboten, 135 Won mehr als gemäß der zuvor geforderten Lohneinfrierung.
Arbeitgeber und -nehmer hatten vor der Sitzung vereinbart, im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen die Regierung einen Mindestlohn vorschlagen zu lassen.