Die Produktion im innerkoreanischen Industriepark in Kaesong hat dieses Jahr trotz des Lohnstreits deutlich zugelegt.
Laut dem südkoreanischen Vereinigungsministerium betrug der Produktionsumfang von Januar bis April 186 Millionen Dollar. Das ist rund ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum.
Auch im März und April, als sich der Streit wegen der einseitigen Anhebung des Mindestlohns durch Nordkorea zuspitzte, wurde ein Zuwachs von 21,8 und 19,7 Prozent erreicht.
Dieses Jahr sind rund 55.000 nord- und südkoreanische Arbeitnehmer in der Industriezone beschäftigt, damit über 2.000 Personen mehr als im vergangenen Jahr.