Nach Ansicht eines Experten wird sich der Großraum zwischen Pjöngjang und Seoul in einem wiedervereinigten Korea zum größten Markt in Nordostasien entwickeln.
Diese Ansicht vertrat Lee Suk vom Koreanischen Entwicklungsinstitut (KDI) in einer Studie über Auswirkungen der Wiedervereinigung der koreanischen Halbinsel auf die nordostasiatische Wirtschaft.
Die Einheitskosten würden fünf Prozent des Buttoinlandsprodukts Südkoreas betragen. Die Kosten von 2020 bis 2050 würden drei Billionen Dollar erreichen. Die Nachbarländer würden durch die Wiedervereinigung Süd- und Nordkoreas mit neuen und enormen Investitionschancen konfrontiert sein, schrieb er.
Zwischen Pjöngjang und Seoul würden rund zehn Millionen Menschen wohnen. Es sei sehr wahrscheinlich, dass dieser Raum zu einem der wichtigsten Konsummärkte in Nordostasien aufsteige. Der nordkoreanische Teil im wiedervereinigten Korea werde auch als wichtige Zufuhrquelle für Arbeitskräfte in Nordostasien dienen, hieß es weiter.