Ausländische Investoren haben erstmals seit fünf Monaten an der südkoreanischen Börse mehr Aktien verkauft als gekauft.
Die Finanzaufsicht teilte mit, dass Ausländer im Juni an der Leitbörse Kospi und der Technologiebörse Kosdaq Aktien im Wert von 389 Milliarden Won oder 340 Milliarden Dollar mehr verkauft als gekauft hätten. Damit sind das erste Mal seit fünf Monaten die Netto-Käufe von Ausländern negativ.
Nach Regionen betrachtet, zogen europäische Anleger 2,93 Billionen Won oder 2,56 Milliarden Dollar Kapital ab. Als Grund wird die Griechenland-Krise vermutet.
US-amerikanische Investoren verzeichneten dagegen mit 3,18 Billionen Won oder 2,78 Milliarden Dollar den vierten Monat in Folge Netto-Käufe.