Der für die Wirtschaft zuständige Vize-Ministerpräsident und Finanzminister Choi Kyung-hwan hat die Bewältigung der sogenannten Beschäftigungsklippe bei jungen Menschen als nationale Aufgabe bezeichnet.
Die Äußerung machte Choi bei einer Sitzung von Regierungsvertretern und den Chefs von sechs Wirtschaftsorganisationen am Montag.
Choi ging davon aus, dass junge Menschen in den nächsten drei bis vier Jahren größere Schwierigkeiten bei der Jobsuche haben werden, da die Kinder der Babyboomer das Studium abschließen und die Altersgrenze ab dem kommenden Jahr steigt.
Choi erläuterte, dass der öffentliche Sektor bis 2017 über 40.000 Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen wolle. Das reiche jedoch nicht aus, schließlich müssten auch im zivilen Sektor neue Arbeitsplätze entstehen. Die Regierung wolle Steuerbegünstigungen und Zuschüsse für Unternehmen erweitern, die vorläufig mehr junge Menschen einstellen, versprach er.