Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagte, dass Länder mit einem großen Leistungsbilanzüberschuss wie Südkorea, China und Deutschland ihre Unausgewogenheiten ausgleichen sollten, um globales Wachstum zu stärken.
In einem Bericht über die Analyse von Außenbilanzen und Wechselkursen von 28 Wirtschaften sowie der Euro-Zone, der am Dienstag veröffentlicht wurde, erklärte der IWF, dass derartige Missverhältnisse zu finanziellen Instabilitäten beitragen würden.
Er rief sodann Länder mit großen Leistungsbilanzüberschüssen dazu auf, die Unausgewogenheiten durch Stärkung des Binnenkonsums auszugleichen.
Der stellvertretende Leiter des IWF, David Lipton, sagte in einer Stellungnahme: "die heutigen Missverhältnisse sind stark verringert", verglichen mit der Situation um 2006 bis 2008, doch "die letzten paar Jahre haben wenig Fortschritt bei der Reduzierung dieser einseitigen Überschüsse gesehen."
Er fügte hinzu, dass die Untätigkeit bei der Korrektur einseitiger Überschüsse eine verlorene Gelegenheit bedeuten würde, weltweites Wachstum und Stabilität zu erreichen.
Laut dem Bericht sei Südkoreas realer effektiver Wechselkurs für 2014 fünf bis dreizehn Prozent "schwächer als das Niveau, das mit einer grundlegenden und erwünschten Politik vereinbar" sei.
Lipton erwähnte Großbritannien, Brasilien und Frankreich als Länder mit großen Leistungsbilanzdefiziten.