Laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) verfügen Südkorea, China und Deutschland über unausgewogen hohe Leistungsbilansüberschüsse. Zum globalen Wachstum solle das internationale Ungleichgewicht in der Leistungsbilanz korrigiert werden.
Dies geht aus einem Bericht der Organisation über die Analyse von Außenbilanzen und Wechselkursen in 28 Ländern hervor. Demnach würden die internationalen Missverhältnisse weltweit zu finanziellen Instabilitäten führen. Er rief die Länder mit großen Leistungsbilanzüberschüssen dazu auf, die Unausgewogenheiten durch Stärkung des Binnenkonsums auszugleichen.
Der stellvertretende Leiter des IWF, David Lipton, sagte allerdings, dass die südkoreanische Währung Won immer noch zwischen fünf bis 13 Prozent unterbewertet sei.
Lipton erwähnte Großbritannien, Brasilien und Frankreich als Länder mit großen Leistungsbilanzdefiziten.