Das südkoreanische Militär hat die Verlegung von Landminen durch Nordkorea in der demilitarisierten Zone (DMZ) scharf kritisiert.
Das sei ein eindeutiger Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen und die innerkoreanische Nichtangriffsvereinbarung, betonte der Vereinigte Generalstab der Streitkräfte in einer Warnbotschaft an Nordkorea.
Der Generalstab drückte darin den starken Willen zu einer Vergeltung aus. Zudem forderte er Nordkorea auf, sich für die Provokation zu entschuldigen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Ein Sonderuntersuchungsteam der Waffenstillstandskommission des UN-Kommandos habe ebenfalls festgestellt, dass die nordkoreanische Armee die militärische Demarkationslinie verletzt und absichtlich Landminen verlegt habe, hieß es weiter.
Unterdessen kritisierte das UN-Kommando die Minenexplosion und stellte sie als Verstoß gegen das Waffenstillstandsabkommen dar. Das Kommando teilte mit, Nordkorea Gespräche auf Generalsebene vorschlagen zu wollen.