Finanzminister Choi Kyung-hwan will binnen Jahresfrist in allen öffentlichen Institutionen die Einführung des sogenannten Wage peak-Systems durchsetzen.
Diesen Willen drückte Choi beim Besuch einer Baustelle für eine Bahnstrecke zwischen Wonju und Gangneung am Montag aus. Dabei wies er auf eine ungünstige Beschäftigungslage der jungen Menschen hin.
Die Lohnobergrenze werde bei der Managementbewertung öffentlicher Institutionen mit drei möglichen Punkten stark gewichtet. Sollte der Schritt ausbleiben, würden hinsichtlich der Löhne Nachteile drohen, betonte Choi.
Sollten Strukturreformen des Arbeitsmarkts, des öffentlichen Sektors, des Bildungs- und des Finanzbereichs Früchte tragen und die Volkswirtschaft sich strukturell verbessern, könnte Südkorea bald ein Pro-Kopf-Einkommen von mehr als 30.000 oder 40.000 Dollar erreichen, betonte er weiter.