Laut einer Quelle ist Nordkoreas Vizepremierminister Choe Yong-gon im Mai in der Öffentlichkeit hingerichtet worden.
Das teilte eine über die Verhältnisse in Nordkorea gut informierte Regierungsquelle in Südkorea mit.
Choe habe über die Aufforstungspolitik von Machthaber Kim Jong-un geklagt. Daraufhin sei er hingerichtet worden, da er angeblich keine guten Ergebnisse erzielt habe, hieß es.
Choe wurde im vergangenen Dezember zum letzten Mal in der Öffentlichkeit gesehen. Seitdem überwachte das südkoreanische Vereinigungsministerium nach eigenen Angaben die Möglichkeit von Veränderungen in Choes Status.
Der 64-Jährige hatte zwei Mal Seoul besucht und war im Juni des vergangenen Jahres zu einem von sieben Vizepremiers des Kabinetts ernannt worden.
Im Mai hatte der südkoreanische Geheimdienst berichtet, dass Verteidigungsminister Hyon Yong-chol offenbar im April exekutiert worden sei. Laut der Behörde wurden seit der Machtübernahme von Kim Jong-un in Nordkorea über 70 Funktionäre hingerichtet.