Die Regierung will die maximale Wochenarbeitszeit kürzen, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen.
Entsprechende Maßnahmen gab das Ministerium für Beschäftigung und Arbeit am Mittwoch bei einer Regierungssitzung bekannt. Die Schritte gelten als Folgemaßnahmen des Abschnitts über die Reform des Arbeitsmarktes der letztwöchigen Erklärung der Staatspräsidentin.
Derzeit beträgt die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit 68 Stunden einschließlich der Überstunden und der Arbeitsstunden an Feiertagen. Die Regierung will die Arbeitsstunden an Feiertagen als Überstunden betrachten und somit die Arbeitszeit auf 52 Stunden reduzieren.
Gleichzeitig will das Ministerium den Zeitraum, für den die flexible Arbeitszeit erlaubt wird, von drei Monaten auf sechs Monate im Jahr erweitern.
Das Ressort erwartet, dass durch diese Schritte im ersten Jahr 18.500 neue Arbeitsplätze entstehen und insgesamt 150.000 Stellen über fünf Jahre geschaffen werden.
Einen entsprechenden Änderungsentwurf zum Gesetz über Arbeitsstandards will das Ressort im September im Parlament einreichen.