Die jüngsten Explosionen im Hafen der chinesischen Stadt Tianjin haben auch ausländischen Unternehmen Schaden zugefügt.
Wie die US-Zeitung „Wall Street Journal“ schrieb, habe Toyota beschlossen, zwei Fabriken in Tianjin drei Tage lang außer Betrieb zu setzen. Seine Produktionsanlagen seien zwar von den Explosionen nicht direkt betroffen gewesen, der Betrieb sei jedoch wegen der Evakuierungsanordnung der Behörden nicht möglich, erläuterte der japanische Autohersteller.
Der koreanische Autokonzern Hyundai Motor erleidet einen Schaden in Höhe von schätzungsweise 160 Milliarden Won oder 135 Millionen Dollar. Rund 4.000 Autos der Firma waren in dem Hafen geparkt und ausgebrannt.
Volkswagen verlor rund 2.700 Fahrzeuge und Renault 1.500 Einheiten.