Ausländische Anleger haben im Juli so viel Kapital wie seit vier Jahren nicht mehr aus Südkorea abgezogen.
Laut der Finanzaufsicht verkauften Ausländer im Juli an der Börse gelistete Aktien im Wert von 2,26 Billionen Won oder 1,9 Milliarden Dollar und Anleihen im Wert von 2,6 Billionen Won oder 2,2 Milliarden Dollar.
Der Wert der Aktien im Besitz von Ausländern lag Ende Juli bei 430,5 Billionen Won oder 364 Milliarden Dollar. Das waren 14,5 Billionen Won oder 12,2 Milliarden Dollar weniger als einen Monat zuvor. Der Anteil der Ausländer entspricht 28,9 Prozent des gesamten Börsenwerts und damit dem niedrigsten Stand seit Juli 2009.
Als Grund für den zugenommenen Verkauf durch Ausländer wird vermutet, dass der koreanische Won angesichts der gestiegenen externen Unsicherheiten stark an Wert gegenüber dem US-Dollar verlor.