Die Einführung einer neuen Standardzeit in Nordkorea hat auch Einfluss auf die Betriebszeiten der Verbindungsbüros an der Grenze.
Ein Sprecher des Vereinigungsministeriums teilte mit, dass am Montag um 9 Uhr der tägliche Routineanruf erfolgt sei, der Norden aber seinerseits erst um 9.30 Uhr angerufen habe. Dabei habe die nordkoreanische Seite erklärt, die täglichen Aktivitäten gemäß Pjöngjang Zeit vornehmen zu wollen. Auch habe der Norden verlangt, dass die Büros bis 4.30 Uhr südkoreanischer Zeit geöffnet bleiben, statt bis 16 Uhr.
Der Ministeriumssprecher erläuterte, dass laut einer Einigung vom 7. Mai 1992 die Verbindungsbüros von 9 bis 16 Uhr in Betrieb sein sollten. Im Falle von Änderungen müsse es vorher Konsultationen geben. Man wolle daher Gespräche mit dem Norden über die Angelegenheit anstreben.