Die Verschuldung der Privathaushalte ist im zweiten Quartal im Rekordtempo gestiegen.
Dies verstärkt die Sorge, dass die Folgen der erwarteten Zinsanhebung in den USA auch vielen Schuldnern in Südkorea Probleme bereiten könnten.
Die Schulden der privaten Haushalte kletterten bis Ende Juni auf das Rekordhoch von 1.130,5 Billionen Won oder 948,4 Milliarden Dollar. Verglichen mit März habe die Verschuldung damit um 32,2 Billionen Won höher gelegen, teilte die Koreanische Zentralbank (BOK) mit.
Darüber hinaus wurde der stärkste Schuldenzuwachs im Vormonatsvergleich seit Einführung der entsprechenden Statistik im Jahr 2002 registriert. Auch fiel das Plus drei Mal höher aus, als drei Monate zuvor.