Das Präsidialamt hat den Nationalen Sicherheitsrat einberufen, um über Folgemaßnahmen zu den jüngsten ranghohen Verhandlungen mit Nordkorea zu diskutieren.
Das teilte Sprecher Min Kyung-wook vor der Presse mit. Bei der Sitzung unter Vorsitz des Leiters des Büros für nationale Sicherheit, Kim Kwan-jin, seien die Ergebnisse der innerkoreanischen Gespräche bewertet worden.
Die zum Erntedankfest Chuseok angestrebte Zusammenführung getrennter Familien sei als dringlichste Aufgabe thematisiert worden. Beschlossen worden sei, Folgemaßnahmen gemäß ihrer Priorität mit Gelassenheit durchzuführen, hieß es.
Der Sprecher fügte hinzu, dass eine Aufhebung der Sanktionen gegen Nordkorea und eine Wiederaufnahme innerkoreanischer Touren ins Geumgang-Gebirge nicht angesprochen worden seien. Die grundlegende Position der Regierung zu diesen Angelegenheiten bleibe unverändert.
Zuvor hatte das Vereinigungsministerium die Position bekräftigt, dass eine Sanktionsaufhebung erst möglich wäre, sollten verantwortungsvolle Schritte Nordkoreas hinsichtlich der Versenkung der Korvette Cheonan getroffen worden sein.