Nordkorea hat ein Video von Hochwasserschäden in seiner Sonderwirtschaftszone Rason veröffentlicht.
Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Donnerstag, dass in Rason vom 22. bis 23. August 250 Millimeter Niederschläge niedergegangen seien. Wegen des Hochwassers seien über 40 Personen verletzt oder getötet, über 1.000 Wohnhäuser und Ackerflächen seien überflutet worden.
Die ungewöhnliche Veröffentlichung eines Videos von Flutschäden zielt offenbar auf die Hilfe der Weltgemeinschaft ab. Das Internationale Rote Kreuz teilte seinerseits mit, dass in Rason wegen schwerer Regenfälle über 40 Einwohner gestorben und über 10.000 Menschen obdachlos geworden seien.
Die südkoreanische Regierung will Unterstützung erwägen, sollte Nordkorea um Fluthilfe bitten.