Südkoreas Gesundheitsausgaben liegen weit unter dem Schnitt der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Laut der OECD-Statistik 2015 hatten die Gesundheitsausgaben mit Stand von 2013 einen Anteil von 6,9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Der OECD-Schnitt hatte bei 8,9 Prozent gelegen.
Südkorea liegt damit auf Rang 29 der 34 OECD-Mitglieder, vor Luxemburg und Polen. Die USA hatten mit 16,4 Prozent den größten Anteil ihres BIP für Gesundheitsfürsorge ausgegeben. Auch die Niederlande, die Schweiz, Deutschland, Schweden und Japan übertrafen die Zehn-Prozent-Schwelle.
Jedoch stiegen Südkoreas Gesundheitsausgaben in schnellem Tempo. Im Zeitraum 2005 bis 2013 legten die Ausgaben um 7,2 Prozent zu. Der OECD-Schnitt lag bei zwei Prozent.