Die nordkoreanische Armee hat die Anordnung zur speziellen Wachsamkeit für ihre Fronttruppen aufgehoben.
Nordkorea hatte am 25. August gemäß der innerkoreanischen Einigung den Quasi-Kriegszustand aufgehoben, den es inmitten der Spannungen erklärt hatte. Angesichts des US-südkoreanischen Manövers Ulchi Freedom Guardian hatte das Land jedoch für den Zeitraum vom 24. bis 28. August eine spezielle Wachsamkeit im Dienst verhängt.
Die nordkoreanische Armee habe die Waffen und Truppen, die an die Front verlegt worden waren, anscheinend in den früheren Zustand zurückversetzt, sagte ein südkoreanischer Militärvertreter. Auch bei den Truppeneinheiten an vorderster Front und Raketenstützpunkten seien keine besonderen Entwicklungen beobachtet worden.
Das südkoreanische Militär senkte seinerseits die höchste Wachsamkeitsstufe, die nach dem Artilleriefeuer Nordkoreas verhängt worden war. Ein Militärvertreter sagte, dass Jindogae 1 aufgehoben worden sei. Diese Wachsamkeitsstufe gilt, wenn sich die Gefahr lokaler Provokationen Nordkoreas zuspitzt.
Das Militär hielt bis zum Ende von Ulchi Freedom Guardian am 28. August eine höhere Alarmbereitschaft als zu normalen Zeiten aufrecht.