Das Verteidigungsministerium hat die Suche nach Überresten von im Koreakrieg (1950-53) gefallenen Soldaten fortgesetzt.
Die Suche werde laut dem für Ausgrabung zuständigen Team des Ministeriums im zweiten Halbjahr an 24 Orten durchgeführt, darunter Yanggu in der Provinz Gangwon. Dort hatte 1951 die sogenannte "Schlacht am blutigen Bergkamm" stattgefunden. Mehr als 20.000 Soldaten fielen in dieser Schlacht.
An den Ausgrabungen werden sich 40.000 Soldaten beteiligen.
Im ersten Halbjahr konnten die Gebeine von 524 Soldaten entdeckt werden, die im Koreakrieg starben. Seit Beginn der Ausgrabungen im Jahr 2000 wurden die Überreste von rund 8.400 Kämpfern gefunden. 109 davon konnten identifiziert werden.
Die Überreste und gefundenen Gegenstände werden den Hinterbliebenen überreicht.