Die rechtskonservative japanische Zeitung „Sankei Shimbun“ hat mit einer Kolumne über Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye Kritik ausgelöst.
Die Zeitung veröffentlichte in ihrer Internetausgabe eine Kolumne zum „doppelten Spiel“ Südkoreas gegenüber den USA und China. Darin wurde Parks Entscheidung für die Teilnahme an der Militärparade in Peking am 3. September als Akt der Unterwürfigkeit kritisiert.
Zudem wurde Präsidentin Park mit Kaiserin Myeongseong der Joseon-Dynastie verglichen, die von japanischen Agenten ermordet worden war. Sie sei drei Monate nach der Zurückeroberung der Macht durch ihre Gruppe mit Hilfe der russischen Armee 1895 ermordet worden, schrieb der Autor.
Parks Vater, Ex-Präsident Park Chung-hee habe die Unterwürfigkeit als schlechtes Erbe der Nation bezeichnet und Reformen angestrebt, bevor er ermordet worden sei, hieß es weiter.