Der innerkoreanische Handel in den ersten sieben Monaten des Jahres hat sich auf das Niveau vor den 2010 verhängten Sanktionen erholt.
Das geht aus heute veröffentlichten Daten der südkoreanischen Regierung hervor. Der Anstieg wird im Wesentlichen auf höhere Preise für die in der gemeinsamen Industriezone Kaesong hergestellten Güter zurückgeführt.
Laut dem Koreanischen Zollamt erreichte der Handel zwischen den Teilstaaten 1,53 Milliarden Dollar im Zeitraum Januar bis Juli. Das entspricht in etwa dem Volumen von 1,56 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Jahres 2009. Verglichen mit dem Vorjahr beträgt der Anstieg 22,4 Prozent.
Südkorea führte Halbfabrikate und Bauteile im Wert von 716 Millionen aus und importierte fertig montierte Produkte im Wert von 816,5 Millionen Dollar.
Seoul hatte im Mai 2010, zwei Monate nach dem Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes Cheonan, strenge Sanktionen verhängt. Der Austausch mit dem Norden wurde dadurch fast vollständig zum Erliegen gebracht.