Das Bruttonationaleinkommen ist im zweiten Quartal erstmals seit viereinhalb Jahren zurückgegangen.
Nach Angaben der Koreanischen Zentralbank fiel das reale Bruttonationaleinkommen um 0,1 Prozent verglichen mit dem Vorquartal. Damit wurde erstmals seit dem Schlussquartal 2010 ein Rückgang verzeichnet.
Als Grund nannte die Notenbank den deutlichen Rückgang der durch Inländer im Ausland erwirtschafteten Nettoeinkünfte. Die Summe ergibt sich nach dem Abzug des Einkommens von Ausländern im Inland von allen Einkünften von Inländern in Übersee.
Das reale Bruttoinlandsprodukt legte um 0,3 Prozent verglichen mit dem Vorquartal zu. Damit wurde das fünfte Quartal in Folge ein Wachstum im Null-Prozent-Bereich verzeichnet.
Die Produktion in der Land-, Forstwirtschaft und Fischerei ging um 12,2 Prozent zurück, während das herstellende Gewerbe 1,2 Prozent Zuwachs erzielte.
Der private Verbrauch schrumpfte um 0,2 Prozent, die Anlageinvestitionen stiegen um 0,5 Prozent.