Zum Menü Zum Inhalt
Go Top

Wirtschaft

Hyundai Forschungsinstitut: Währungskrise in Südostasien schwächte Südkoreas Wachstum

Write: 2015-09-07 09:10:58Update: 2015-09-07 09:33:19

Eine Währungskrise in südostasiatischen Staaten kann das Wachstum in Südkorea schwächen.

Diese Einschätzung vertritt Cho Kyu-rim vom Hyundai Wirtschaftsforschungsinstitut in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht.

Sollte es nach einer Zinsanhebung in den USA zu einer Währungskrise in Südostasien kommen, würde sich Chinas Wirtschaftswachstum verlangsamen und die Preise für Rohmaterialien würden kräftig sinken. Südkoreas Wachstumsquote im kommenden Jahr könnte in diesem Szenario 1,3 Prozentpunkte niedriger ausfallen als erwartet.

Laut dem Forscher drohe Indonesien, Malaysia und Thailand eine Währungskrise. Diese Länder würden empfindlich auf Entwicklungen der chinesischen Wirtschaft reagieren, da das Reich der Mitte wichtigster Abnehmer ihrer Exporte sei.

Sollte sich eine Währungskrise auf diese Staaten beschränken, würde Südkoreas Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozentpunkte schrumpfen. Sollte die Krise in eine globale Rezession münden, würden Südkoreas Ausfuhren um 5,2 Prozentpunkte niedriger als erwartet ausfallen. Das Wirtschaftswachstum würde 1,3 Prozentpunkte hinter den aktuellen Vorhersagen für kommendes Jahr zurückbleiben.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >