Südkorea haben bei Arbeitsgesprächen von Vertretern der Rotkreuzverbände am Morgen Details der geplanten Familienzusammenführung erörtert.
Das Treffen im südkoreanischen Friedenshaus im Waffenstillstandsort Panmunjeom war das erste dieser Art seit 19 Monaten. Hintergrund war eine Einigung bei Gesprächen auf ranghoher Ebene vor zwei Wochen, dass wieder Treffen von seit dem Koreakrieg in beiden Landesteilen getrennt lebenden Familien verwirklicht werden sollen.
Bei dem Treffen ab 10 Uhr wurden Termin, Umfang und Austragungsort der Familienzusammenführung thematisiert.
In den Medien wird spekuliert, dass die Wiedersehen am Geumgang-Berg in Nordkorea stattfinden sollen. Gegen Mitte Oktober sollten dort jeweils 100 Süd- und Nordkorea mit ihren Verwandten im anderen Landesteil zusammengebracht werden.
Seoul soll außerdem erneut vorgeschlagen haben, die Familientreffen regelmäßig durchzuführen und Listen mit den Namen von Betroffenen auszutauschen, damit das Schicksal der im anderen Landesteil gesuchten Verwandten ermittelt werden kann.