Der südkoreanische Rotkreuzverband hat 500 vorläufige Kandidaten für die geplante innerkoreanische Familienzusammenführung ausgewählt.
Das Rote Kreuz legte heute in einem Wahlkomitee Auswahlkriterien fest und ermittelte 500 Personen per Computerlos.
Nach dem Prinzip, alte Menschen und Personen, die direkte Familienmitglieder in Nordkorea haben, zu bevorzugen, sei der Anteil der über 90-Jährigen von 35 Prozent beim letzten Mal auf 50 Prozent erhöht worden, teilte der Verband mit.
Nachdem der Gesundheitszustand und der Willen der Ausgelosten, ihre Verwandten in Nordkorea wiederzusehen, festgestellt wurden, will das Rote Kreuz 200 Personen auswählen. Getrennt davon werden 50 Kriegsgefangene und nach Nordkorea Entführte ausgesucht.
Am 15. September wird die Liste mit Namen von 250 Kandidaten der nordkoreanischen Seite übermittelt. Auf Grundlage der Ergebnisse der Erforschung des Schicksals der gesuchten Angehörigen in Nordkorea werden 100 Personen für das Familientreffen endgültig ausgewählt.
Beide Koreas vereinbarten bei Arbeitsgesprächen am Dienstag, vom 20. bis 26. Oktober im Geumgang-Gebirge in Nordkorea getrennten Familien ein Wiedersehen zu ermöglichen.