Die Zahl der Toten und Vermissten wegen der schweren Regenfälle im August in Nordkorea hat fast 100 Personen erreicht.
Das berichtete der US-Auslandsdienst Voice of America (VOA) unter Berufung auf einen Bericht der Internationalen Föderation der Rot-Kreuz- und Rot-Halbmondgesellschaften (IFRC).
Als Folge des Hochwassers im August in den Provinzen Hwanghae und Hamgyeong sowie in der Stadt Rason seien 89 Menschen gestorben. Zehn würden vermisst. 23.000 Einwohner seien obdachlos geworden.
Die IFRC wolle 270.000 Dollar zusätzlich für die Wiederaufbauhilfe in Rason einsetzen. Das Geld werde für die Versorgung von Hochwassergeschädigten mit Trinkwasser und Hygieneartikeln ausgegeben, hieß es weiter.