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Nordkorea will keine Gespräche über sein Atomprogramm mehr

Write: 2003-09-30 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge kein Interesse mehr an neuen Gesprächen über die Einstellung seines umstrittenen Atomprogramms. Die USA wollten die Gespräche nur als Vorwand dazu nutzen, Nordkorea zu entwaffnen, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur KCNA gestern Abend einen nicht genannten Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang. Nordkorea habe kein Interesse an oder Erwartungen in neue Gespräche. Auch habe Nordkorea hinsichtlich einer Fortsetzung der Sechser-Nukleargespräche keine Zusagen gemacht. Die erste Sechser-Runde über das nordkoreanische Atomprogramm, an der auch Südkorea, Japan, Russland und China teilnahmen, war Ende August ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen. Bereits kurz nach den multilateralen Gesprächen in Peking hatte Nordkorea die vereinbarte Fortsetzung des Dialogs in Frage gestellt. Der Ministeriumssprecher in Pjöngjang sagte, Nordkorea ergreife wesentliche Schritte zum Ausbau seiner atomaren Abschreckung als Selbst-Verteidigungsmaßnahme. Er beschuldigte die USA, den Druck auf das kommunistische Land zu erhöhen. Die Erklärung erfolgte nur kurz nach dem Beginn von zweitägigen Beratungen zwischen den USA, Südkorea und Japan in Tokio über eine gemeinsame Vorgehensweise im Atomstreit. Die USA verlangen von Nordkorea eine überprüfbare Einstellung seines Atomprogramms. Pjöngjang fordert von Washington einen bilateralen Nicht-Angriffspakt, den die USA jedoch bisher ablehnten.

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