Beide Koreas werden am 15. September im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom Listen mit Namen von 250 südkoreanischen und 200 nordkoreanischen Kandidaten für Familienzusammenführungen Ende Oktober austauschen.
Der südkoreanische Rotkreuzverband teilte mit, bis zum 14. September 250 Kandidaten von 500 vorläufigen Kandidaten auszuwählen.
Das wichtigste Auswahlprinzip ist, alte Menschen und Personen, die direkte Familienmitglieder im Norden haben, zu bevorzugen. Fünfzig von ihnen sollen Familienangehörige der Kriegsgefangenen oder von in den Norden Entführten sein.
Auf Grundlage der Ergebnisse der Erforschung des Schicksals der gesuchten Angehörigen werden die Namen von jeweils 100 Personen für das Familientreffen am 8. Oktober ausgetauscht.
Beide Koreas wollen vom 20. bis 26. Oktober im Geumgang-Gebirge in Nordkorea getrennten Familien ein Wiedersehen ermöglichen.