Süd- und Nordkorea tauschen morgen ihre Kandidatenlisten für die Familienzusammenführung aus.
Der südkoreanische Rotkreuzverband hat unter den per Computer ausgelosten 500 Personen mit Rücksicht auf den Gesundheitszustand und die Bereitschaft zur Teilnahme an dem Treffen 200 ausgewählt. Morgen wird der Süden im Waffenstillstandsdorf Panmunjeom Listen mit den Namen von diesen 200 und 50 Personen überreichen, die Angehörige der Kriegsgefangenen oder in den Norden Entführten sind. Nordkorea wird 200 Namen übermitteln.
Auf Grundlage der Ergebnisse der Erforschung des Schicksals der gesuchten Angehörigen werden die Namen von jeweils 100 Personen für das Familientreffen am 8. Oktober ausgetauscht.
Beide Koreas wollen vom 20. bis 26. Oktober im Geumgang-Gebirge in Nordkorea getrennten Familien ein Wiedersehen ermöglichen.