Nach dem großen Kompromiss zur Arbeitsmarktreform hat der Gewerkschaftsdachverband FKTU grünes Licht für die Umsetzung der Einigung gegeben.
Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber hatten am Sonntag Bedingungen für die Arbeitsmarktreform ausgehandelt, die eine Lockerung von Regulierungen zu Lasten der Arbeitnehmer vorsehen.
30 der 48 Mitglieder des zentralen Exekutivkomitees des Dachverbandes billigten die Einigung am Montag.
Laut der Einigung vom Sonntag sollen Unternehmen Arbeitnehmer problemlos entlassen können, wenn diese schlechte Leistungen bringen. Zurzeit gilt der Kündigungschutz nur im Falle einer Verwicklung in Korruption oder Bestechung nicht. Die Firmen sollen außerdem im Falle einer schwierigen Finanzlage eine größere Anzahl von Arbeitnehmern entlassen können.
Die Gewerkschaften lehnen die Einigung weitgehend ab. Der Chef der Metaller-Gewerkschaft hatte am Montag aus Protest versucht, sich selbst in Brand zu stecken.