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USA reagieren zurückhaltend auf Nordkoreas kritische Äußerungen zu Atomgesprächen
Write: 2003-10-01 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Das US-Außenministerium hat auf eine Reihe von kritischen Anmerkungen Nordkoreas zu einer Folgerunde der multilateralen Atomgespräche bisher mit Zurückhaltung reagiert. Man müsse eher den Taten der Nordkoreaner Aufmerksamkeit schenken und nicht deren Erklärungen oder Bemerkungen. Der Sprecher des Ministeriums Richard Boucher sagte, dass Nordkorea auch in der Vergangenheit ähnliche kritische Äußerungen gemacht habe. Auf die Frage, ob das kommunistische Land der US-Regierung dieselbe Ansicht auch über diplomatische Kanäle mitgeteilt habe, sagte er, dass er davon nichts wisse. Boucher betonte lediglich, dass die USA die Sechser-Gespräche als den besten Weg für die Lösung des Atomstreits mit Nordkorea betrachteten. Das nordkoreanische Außenministerium hat gestern über die amtliche Nachrichtenagentur des Landes mitteilen lassen, dass Nordkorea kein Interesse an neuen Gesprächen habe und keine Erwartungen hege. Denn die USA wollten die Gespräche nur als Vorwand für die Entwaffnung Nordkoreas benutzen. Auch habe Nordkorea hinsichtlich einer Fortsetzung der Sechser-Gespräche keine Zusagen gemacht. Der nordkoreanische Vizeaußenminister Choi Su-hon bekräftigte gestern diese Position bei der UN-Vollversammlung in New York.
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